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ExLibris
Grünschnabel
Dabei seit: 20.11.2007
Beiträge: 5
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Die Filmbiografie von Johnny Cash.
Mit Joaquin Phoenix als Cash und Reese Witherspoon als June Carter.
Regie: James Mangold, 2005
Hab den Film erst gestern gesehen und war doch ziemlich begeistert. Er zeigt die persönlich Seite des "Man in Black". Sein Werdegang, seine ersten Erfolge, dann seine Drogensucht, schließlich seine Beziehung zu seiner zweiten Frau June.
Vielleicht wird der Film duch die persönlichen und bescheidenen Episoden dem großen Musik-Idol nicht ganz gerecht, aber ich finde er war durchaus gelungen.
Es wurde zwar immer behauptet, dass die Hauptdarsteller sämtliche Songs selber gesungen haben, aber an ein paar Stellen meint man doch sie haben mit Cash´s tiefer Bassstimme nachgeholfen. Obwohl Phoenix beeindruckend interpretiert hat! Er hätte den Oscar eher verdient als Reese Witherspoon.
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21.11.2007 14:46 |
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sonnenkind
Grünschnabel
Dabei seit: 05.05.2008
Beiträge: 4
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Mir hat der Film auch sehr gut gefallen. Hab ihn auf DVD und guck ihn mir gerne an, wenn ich Lust auf ein "Happy End" hab.
Der Focus des Films liegt natürlich auf der Liebesgeschichte von Johnny und June.
Was mich ein bisschen stört ist, dass seine erste Frau im gesamten Film so schlecht weg kommt und nur als hysterisch austickende Furie dargestellt wird. Ich glaube nicht, dass dies der Realität entsprach. Das war sicherlich auch eine "Nette" und kam halt mit seinem Leben und Lebenswandel nicht klar und war wohl einfach die meiste Zeit allein und auch sehr einsam. Die haben einfach nicht zusammengepasst!
June, selbst ein Star, wusste, wie ein Musikerleben zu leben ist, hatte ihr eigenes im Griff und konnte ihm daher auch Stütze sein. Sie war immer die stärkere von beiden.
Aber dieses "Überzeichnen" seiner ersten Frau dient wohl als Stilmittel, um den Unterschied zwischen ihr und June zu unterstreichen. Hätte man nur die harmonischen Momente gezeigt, würde jeder sagen:"Was für ein A****loch war der denn, so eine liebe Frau zu verlassen!" Dadurch, dass man sie als Furie verkauft, legitimiert man die Beziehung zwischen ihm und June.
Was den Gesang betrifft, denke ich schon, dass Phoenix alles selbst eingesungen hat. Es gibt kaum einen amerikanischen Schauspieler, der nicht singen kann. Und viele singen sogar richtig gut. Sogar Nicolson hat man schon singen gehört.
Natürlich macht Studiotechnik den Sound dann perfekter und feilt das dann zum Original hin.
Jedenfalls ein sehenswerter Film.
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06.05.2008 18:28 |
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